Erster digitaler Orientierungstag im Rahmen des Aufnahme- und Integrationsvertrags

Aufgrund der derzeitigen Gesundheitskrise, vor allem aber auch mit dem Ziel, den Aufnahme- und Integrationsvertrag (CAI) in Zukunft einer größeren Zahl von Menschen zugänglich zu machen, fand am 24. Oktober der CAI Orientierungstag erstmals in virtueller Form statt.

Mehr als 500 Unterzeichner des CAI nahmen an dieser virtuellen Veranstaltung teil, die von der Abteilung für Integration des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion organisiert wurde. Der Orientierungstag bietet die Gelegenheit, sich mit den Verwaltungsvorgängen, den Institutionen und dem Vereinsleben in Luxemburg vertraut zu machen.

„Wir wünschen uns, dass wir uns besser kennen lernen und alle gemeinsam die Zukunft dieses Landes aufbauen können. Wir wünschen uns, dass wir in die gleiche Richtung schauen und dafür sorgen, dass unsere Kinder und Enkelkinder in diesem Land eine gute Zukunft haben“, betonte die Ministerin für Familie und Integration, Corinne Cahen.

Vertreter von Ministerien, Verwaltungen und Verbänden in Luxemburg waren an 24 virtuellen Ständen anwesend, um die Fragen der Unterzeichner zu Integrations-Themen wie der Teilnahme am Vereinsleben, Weiterbildung, Sport oder Kultur zu beantworten.

Die Teilnehmer konnten zudem zwischen 11 thematischen Workshops wählen (z.B. zu Nationalität, Sprachkenntnissen, Unternehmertum) und hatten die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Forum („Networking Lounge“) auszutauschen.

Der Aufnahme- und Integrationsvertrag (CAI)

Das CAI ist ein freiwilliges Integrationsprogramm für alle Nicht-Luxemburger. Das Programm ermöglicht seinen Unterzeichnern, Luxemburg, seine Sprachen, Bräuche und Institutionen durch Sprachkurse, Staatsbürgerkundekurse und einen Orientierungstag kennen zu lernen.